“Amerikas Spielplatz” Orlando wird zum Shopping-Paradies
Wo selbst der Weihnachtsmann seine Geschenke kauft
Der Weihnachtsmann hat auf “Amerikas Spielplatz” Orlando in Florida seine Sommerferien verbracht. Wo sonst hätte er so gut Geschenke einkaufen können wie hier? Abgesehen davon hat er keinen besseren Platz gefunden, um seine kleinen Freunde in einen der Themenparks mit Mickey Maus, dem Wal Shamu und dem Helden Spider Man spielen zu schicken.
Brandneu ist das erst kürzlich eröffnete Einkaufszentrum Orlando Premium Outlets - das Einzige seiner Art im gesamten Bundesstaat. Auf stolzen 43.000 Quadratmetern - gestaltet im Stil eines mediterranen Dorfes - locken 110 Shops mit Preisnachlässen von 25 bis 65 Prozent. Die besten Markenproduzenten von Versace über Polo Ralph Lauren, Tommy Hilfiger bis Guess, Nautica und Louis Feraud bieten Ihre Waren hier an. Und das Beste: Orlando Premium Outlets liegen am International Drive - wie viele der Hotels auch.
Mit mehr als 4,4 Millionen Quadratmetern Verkaufsfläche ist Orlando der am schnellsten wachsende Einzelhandelsmarkt in den Vereinigten Staaten. Das Angebot in Orlando umfasst sowohl mehrere Outlet-Center und Superstores, als auch Designer-Boutiquen, Antik-Läden und ganze Einkaufsviertel oder -straßen unter einer speziellen Thematik. ”Malls” (riesige Einkaufszentren) bieten Marken- und Designerware in viele Fachgeschäften und angeschlossenen Kaufhäusern bequem unter einem Dach. Nach einer Erhebung des Orlando Convention and Visitors Bureaus gaben 93 Prozent aller Touristen Shopping als Top-Aktivität an. Erst auf Rang zwei folgten mit immer noch stolzen 90 Prozent die Themenparks. Nach wie vor sind Sportschuhe, Freizeitbekleidung, Jeans und Sportartikel wie Golfausrüstungen in den USA deutlich billiger als in Deutschland. Fast jeder fünfte Angestellte im Großraum Orlando ist im Einzelhandelsbereich beschäftigt.
Orlando ist auch aus diesem Grund zu einem “Eingangstor” für die Deutschen ins Traumland USA geworden. Knapp ein Drittel der deutschen Touristen in Orlando ist zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten. Neben den zahlreichen Attraktionen (1984: 49, heute: 90) mit den weltberühmten Themenparks sind preiswerte, aber erstklassige Hotels, ein hervorragend gepflegter Flugplatz, die landschaftlichen Reize in unberührter Natur vor den Stadttoren und die hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten Gründe für diesen Erfolg.
42,6 Millionen Besucher aus den USA und anderen Ländern aller Welt hatten im vergangenen Jahr Spaß in Orlando (38,7 Millionen 1998). Das sind mehr als in New York oder in Las Vegas. Bis zum Jahr 2003 wird ein Wachstum der Besucherzahlen in Orlando auf 48,9 Millionen erwartet! Die Zahl der deutschen Touristen in Orlando lag in den vergangenen Jahren relativ stabil um 200.000 pro Jahr. Sie sind damit nach den Briten die bedeutendste Besuchergruppe von außerhalb des amerikanischen Kontinents.
Knapp fünf Tage bleiben die Bundesbürger und geben dabei pro Tag durchschnittlich 92 Dollar aus (mit Unterkunft, aber ohne anteilige Flugkosten). Zwei Drittel der deutschen Gäste sind zwischen 18 und 44 Jahren alt. Immerhin noch jeder Zehnte kommt im Alter von 55 bis 64 Jahren. Diese Zahlen sind während der vergangenen Jahre relativ stabil geblieben. Den Bundesbürgern scheint es auch im milden Klima Floridas zu gefallen, jeder zweite Orlando-Besucher bleibt während seines gesamten Urlaubs in diesem Bundesstaat. Hochsaison ist im August. Die anderen Monate nehmen etwa gleich viele Touristen auf. Durchschnittlich haben die Deutschen Orlando-Gäste in den vergangenen fünf Jahren die USA fünf Mal bereist.
Die Zahl der Hotels ist seit der Gründung des Orlando Convention and Visitors Bureaus im Jahre 1984 von 285 auf 408 gestiegen. Die Zahl der Zimmer wuchs im gleichen Zeitraum von 44.530 auf stolze 98.754 und hat sich damit mehr als verdoppelt. An der hohen Qualität gibt es keinen Zweifel. Das beweist eine Umfrage unter den Organisatoren von Kongressen und Tagungen: 96 Prozent gaben Orlando die Benotung “exzellent” und “gut”. Vier von fünf der Befragten wollten erneut ein Treffen in Orlando organisieren. Besonders gute Einzelnoten gab es für die Vielfältigkeit der Angebote, die persönliche Sicherheit, Einstellung des Service-Personals, Restaurants, den Flughafen und das Einkaufen.
Die Tourismusbranche ist der größte Wirtschaftsfaktor der Region. 169.000 Arbeitsplätze - fast ein Viertel aller Arbeitsplätze - sind im Tourismus angesiedelt. Bis zum Jahr 2002 sollen weitere 21.800 Jobs dazukommen. Besucher können sich also weiter auf höchstes Serviceniveau mit vielen dienstbaren Helfern freuen. Besucher sind gern gesehen in Orlando. Immerhin geben sie insgesamt weit über 17 Milliarden Dollar jährlich in der Region aus, über 2,4 Milliarden Dollar an Löhnen finanzieren die Besucher. Nicht zuletzt sparen sie jedem Einwohner mit ihren Ausgaben 499 Dollar an Steuern pro Jahr.
Orlando ist allerdings keine “künstliche” Stadt, sondern eine vibrierende Metropole. Das renommierte US-Nachrichtenmagazin “Time” hat für die kommenden fünf Jahre ein Wachstum der Arbeitsplatzzahlen um 232.000 oder um 28 Prozent prognostiziert - neben dem Tourismus in solchen Hochtechnologie-Industrien wie Optik und Softwareproduktion. Über 150 Unternehmen werden jede Woche in Orlando neu angemeldet, die Arbeitslosenquote liegt bei 2,7 Prozent. Der Großraum Orlando wird bis 2010 voraussichtlich 1,9 Millionen Einwohner haben - 400.000 mehr als heute. Das durchschnittliche Haushaltseinkommen liegt relativ hoch bei 40.576 Dollar pro Jahr (etwa 87.000 DM). Kein Wunder, dass Kunst und Kultur blühen. Die Palette reicht vom Shakespeare-Festival bis zur jüngsten Aktion LizArt, bei der 200 bis zu zwei Meter große (künstliche) Eidechsen von Künstlern bemalt werden und die Straßen bevölkern.
Ab Oktober startet Orlando gemeinsam mit dem nahe gelegenen St. Petersburg/Clearwater am Golf von Mexiko eine eigens für den deutschen Markt gestaltete Werbekampagne. Unter dem Thema “Vielseitiges OrlandoSM” erfahren die Bundesbürger bis Januar 2001 dann in Printmedien, Funk und Fernsehen sowie über das Internet mehr über die unfassbar vielen Freizeitmöglichkeiten in Zentralflorida. Appetit wird ihnen die brandneue, 16-seitige Broschüre “Vielseitiges OrlandoSM” machen. 19.000 Reisebüros werden ebenfalls in die Kampagne einbezogen.
Für alle, die der Freizeitmetropole Orlando im sonnigen Florida einen Besuch abstatten möchten, hat das Orlando Tourism
Bureau eine eigene Telefonnummer einrichten lassen, um noch umfangreicher und schneller Informationen rund um Orlando liefern zu können. Endverbraucher in Deutschland und Österreich rufen die gebührenfreie
Orlando-Hotline unter 0800-1007325 an, hinterlassen Name und Adresse, und schon ist das umfassende Orlando-Informationspaket in deutscher Sprache auf dem Weg (in der Schweiz gebührenpflichtig: +49-6027-401107). Geliefert werden der kostenlose Urlaubsplaner für die Region Orlando und St.Petersburg/Clearwater, der Regionalführer von Orlando, eine Straßenkarte des Gebietes, der Besucherführer für St.Petersburg/Clearwater sowie spezielle Informationen zu Orlando und zu Sonderangeboten. Dazu kommt noch das Couponheft “American Express Sparpass”, mit dem man in renommierten Restaurants und Läden im Gebiet von Orlando Preisnachlässe erhalten kann. Im Internet liegt das deutschsprachige Angebot unter www.orlandoinfo.com/de.
Pressestelle Orlando Tourism Bureau
September 2000























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