Das erschwingliche Paradies: Mit dem Linienbus zum Golfplatz
Im Dreieck über London und New York nach Bermuda

Bermuda, die schönste und einsamste Insel im Atlantik, setzt im Herbst und Winter auf das Dreieck: Durch die Dienste von British Airways können Besucher das paradiesische Eiland mit einer Visite in einer amerikanischen Großstadt oder in London kombinieren. Knappe 1¾ Flugstunden von New York entfernt, wartet Bermuda nur einen Katzensprung von der brodelnden Metropole. Shopping, Broadway und Wolkenkratzer stehen im Kontrast zu pinkfarbenen Stränden, duftenden Gärten und kristallklarem Wasser. First Class Service und  Eleganz bieten beide Destinationen.

British Airways fliegt als einzige europäische Fluglinie drei Mal wöchentlich von Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart  sowie von Österreich und der Schweiz über London auf die älteste britische Kolonie. Mit dem Allianzpartner American Airlines lässt sich ganz bequem und preiswert ein verlängertes Wochenende in New York dazwischenschieben. Wie jedes Jahr lockt die Stadt vor allem zur Weihnachtszeit mit zahlreichen Sonderangeboten. Nach dem Einkaufstrubel ist die Ruhe im bis heute englisch geprägten Bermuda ideal, um vor der Rückkehr ins deutsche Schmuddelwetter zu entspannen. Bermuda gilt als eines der sichersten Urlaubsländer - kein Wunder, der Lebensstandard der nur 60.000 Einwohner gehört zu den höchsten weltweit.

Bermuda beugt aber den Preisängsten der Deutschen vor: Die subtropische Insel bietet zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten, und das für jede Reisekasse. Rund um die Insel verteilt, haben mehr als 50 kleinere Hotels, Gästehäuser und Ferienwohnanlagen kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten im

Angebot. In inseltypisch pastellfarben bemalten Ferienhäusern mit europäischem Standard beginnen die Wochenraten bei 800 US-Dollar für vier Personen (in zwei Schlafzimmern). Das sind etwa 28,50 US-Dollar pro Tag und Person und damit nicht mehr als auch in weniger prestigeträchtigen Gegenden Europas gezahlt werden.

Selbst die Verpflegung gibt es günstiger - ob in Eigenregie oder in Restaurants. Für Selbstversorger bieten die Märkte von Bermuda eine große Auswahl frischer einheimischer aber auch internationaler Produkte. Wer die lokale Cuisine versuchen möchte, findet traditionelle Delikatessen wie Bermuda Fischsuppe oder Dorsch-Bananenkuchen in zahlreichen kleinen Pubs. Gespräche mit echten Bermudianern gibt es gratis dazu. Der Abend klingt mit einem Glas Gosling‘s Rum zum Sonnenuntergang auf dem Balkon aus.

Bermuda ist 2,4 km breit und 35,4 km lang. Urlauber sind daher niemals weit von der Hauptstadt Hamilton oder den vielen rosafarbenen Stränden entfernt. Viele Besucher entdecken die hibiskusgesäumten Strassen mit dem Motorroller. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 35 km/h. Mietwagen sind nicht zugelassen.

Wer öffentliche Transportmittel bevorzugt, kann mit einem Eintagespass für eine handvoll Dollar den gesamten Bus- und Fährenservice der Insel nutzen. Die Busroute erstreckt sich über die gesamte Länge der Insel. Es funktioniert ganz einfach. Das Einzige was man sich merken muss, ist die Farbe des Haltestellen-Schildes. Rosa führt in Richtung Hauptstadt, blau in die entgegengesetzte Richtung.

Selbst zum Golfplatz können Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Vom Eröffnungsloch bei St. Georges auf der Ostseite der Insel bis zum legendären Port Royal mit Championship-Standard im Westen, fordern sieben 18-Loch-Plätze, ein 9-Loch-Platz selbst erfahrene und professionelle Golfer noch heraus. Die Pros der Bermuda Golfing Academy machen Anfänger zu Bewunderten und

Fortgeschrittene zu Gefürchteten. Die drei öffentlichen Plätze gehören zu den schönsten Anlagen der Welt und private Clubs sind für Außenstehende geöffnet.Landschaftlich besonders schöne Reiserouten von Hamilton zum Westende der Insel bieten dagegen die vielen Fährverbindungen. Mit einer Tagesfahrkarte in der Tasche können Besucher für wenig Geld viel erleben, wie bei einem ein Tagesausflug zur Royal Naval Dockyard. Die Werft war Stützpunkt der atlantischen Flotte im 18. Jahrhundert. Erst kürzlich renoviert, beherbergt sie heute ein maritimes Museum, Restaurants, Geschäfte, Kunstgalerien und ein Wassersportzentrum. Eine weitere Attraktion ist das Gibbs Hill Lighthouse. Der Eisenleuchtturm, einer der ältesten der Welt, bietet einen grandiosen Blick über den Atlantik und die Insel.

Ein kostenloses Bermuda-Infopaket für Endverbraucher gibt es unter der Telefonnummer: 06732-1222 (Schweiz und Österreich +49-6732-1222).

bermdrei
Pressestelle Bermuda Tourism
September 2000

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