Miamis neues Glizzerimage zahlt sich aus - Tourismusindustrie meldet mit 12,1 Milliarden Dollar höchste Einnahmen seit 100 Jahren


Miami: größter Kreuzfahrthafen der Welt

Miami (ADN). Die Manager der amerikanischen Ferienmetropole Miami haben ein Champagnerbad genommen. Zwar kamen im vergangenen Jahr mit 9,7 Millionen Übernachtungsgästen 1,1 Prozent weniger als 1997, dafür wurde mit den Touristen so viel verdient, wie nie zuvor in der 100jährigen Geschichte der größten Stadt Floridas. 12,1 Milliarden Dollar (22 Milliarden DM) Umsatz in der Tourismusbranche - 500 Millionen Dollar mehr als 1997, weisen die jetzt veröffentlichen Statistiken des Tourismusverbandes Greater Miami Convention and Visitors Bureaus (GMCVB) aus. Der Wandel Miamis zur Musik- und Filmhauptstadt am Schnittpunkt zwischen Süd- und Nordamerika sowie der damit verbundene Zuwachs an Spitzenhotels, Gourmettempeln, Freizeiteinrichtungen und Einkaufszentren macht sich bezahlt.

Die deutschen Besucher haben GMCVB-Präsident William Talbert nicht im Stich gelassen: 411.526 Bundesbürger kamen im vergangenen Jahr nach Miami - 0,2 Prozent mehr als 1997. Die insgesamt 1,4 Millionen Übernachtungsgäste aus Europa (Plus 2,6 Prozent) haben die höchste Europa-Zahl in diesem Jahrzehnt dargestellt. Die Zahl aller internationalen Besucher ist leicht um 0,2 Prozent auf knapp 5,3 Millionen zurückgegangen. Die Rekordzahlen aus Europa haben geholfen, Rückgänge aus Mittelamerika, der Karibik und Kanada aufzufangen. Die Besucherzahl aus Südamerika ist trotz eines siebenprozentigen Minus aus Brasilien ebenfalls gestiegen.

Aufgefangen wurde der leichte Rückgang der Gesamtbesucherzahlen durch längeren Aufenthalt und mehr Ausgaben für Hotelübernachtungen. So hat die Region Greater Miami and the Beaches mit 70,3 Prozent eine der höchsten Bettenauslastungen in den USA und einen Anstieg der durchschnittlichen Zimmerrate um 7,4 Prozent auf 101,77 Dollar (185 DM) pro Nacht verzeichnet. Das kann immer noch als günstig gelten. Zum Vergleich: New York brüstet sich mit 200 Dollar Durchschnittsrate. 48.000 Zimmer bietet die Ferienhauptstadt Miami. Eine Rekordzahl von 98 Prozent aller Besucher zeigte sich mit dem Urlaub im Großraum Miami «extrem» oder «sehr» zufrieden.

Für dieses Jahr ist Talbert weiter optimistisch. «Mehr Qualität in jeder Beziehung hat für eine ständige Nachfrage einer Klientel gesorgt, die bereit und in der Lage ist, mehr zu bezahlen», sagt er. Europa und Nordamerika sollen besonders mit Marketingmaßnahmen bedacht werden. Das könnte noch mehr Geld in die Kassen spülen. Die Europäer gelten als gute Einkäufer - rund ein Viertel des Urlaubsbudgets bleibt in den 12.000 Läden der Region.

toa/tba
ADN5001 03. Mai 1999 10:07 Uhr
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Schönheitskur für Badestrand von Miami Beach

Miami (ADN). Für den Badestrand von Miami Beach (US-Bundesstaat Florida) ist eine umfangreiche Schönheitskur geplant. Nach einem Vorhaben der Stadtverwaltung sollen beispielsweise Bürgersteige erweitert, die Landschaftsgestaltung und Beleuchtung verbessert sowie ein 24-Stunden-Sicherheitsdienst eingerichtet werden, teilte die City of Miami Beach mit. Neue Informationskioske, ein Aussichtsturm und ein Beach Management Office sind ebenfalls geplant. Mögliche neue Bauten sollen dem Stil des weltweit größten Viertels mit Art-Deco-Gebäuden aus den 30er und 40er Jahren in Miami Beach angepaßt werden. Der Strandplan muß noch durch mehrere Landes- und Stadtbehörden abgesegnet werden.

Informationen über die Region «Greater Miami and The Beaches» gibt es bei ESTM, Friedberger Landstraße 96, 60316 Frankfurt/Main und im Internet unter
http://www.miamiandbeaches.com.

toa/tba
ADN5001 22. Jan 99 09:32 Uhr

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